38 Genossenschaftsmitglieder, 5 neue Aufsichtsratsmitglieder und eine Genossenschaft, die immer breiter in Wirtschaft und Kommunen verankert ist – ein Rückblick auf den 16. Juni 2026 in Stuttgart.
Eine Generalversammlung ist der formelle Höhepunkt im Jahr einer Genossenschaft – und zugleich ein ehrlicher Gradmesser dafür, wie tragfähig die gemeinsame Struktur geworden ist. Am 16. Juni 2026 kam die KI-Allianz Baden-Württemberg eG zu ihrer mittlerweile vierten Generalversammlung zusammen. Was sie zeigt: Aus dem Zusammenschluss einzelner Regionen ist eine landesweite Gemeinschaft mit breiter Mitgliederbasis und gewachsener Verantwortung geworden.
Im gebotenen formellen Rahmen durften wir einen Großteil unserer inzwischen 38 Mitglieder persönlich begrüßen. Gastgeber der Versammlung war der CREATORS Space – Sternhöhe in Stuttgart, dessen Räume und Gastfreundschaft den passenden Ort für eine konzentrierte und zugleich offene Versammlung boten. Dafür bedanken wir uns ausdrücklich bei Michael Aechtler und seinem Team.
Ein formeller Rahmen mit klaren Beschlüssen
Durch die Versammlung führte Dr. Frank Nopper, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart und Vorsitzender des Aufsichtsrats. Unter seiner Leitung wurden alle satzungsgemäßen Tagesordnungspunkte abgearbeitet – vom Bericht über das vergangene Geschäftsjahr bis zu den formellen Abstimmungen. Dazu gehörte auch die Entlastung von Geschäftsführung, Vorstand und Aufsichtsrat, mit der die Mitglieder die erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres bestätigten.
Gerade diese formellen Beschlüsse sind mehr als Routine: Sie sind Ausdruck des Vertrauens, das die Mitglieder in die operative und strategische Führung der Genossenschaft setzen – und die Grundlage, auf der die Allianz ihre Arbeit fortsetzt.
Eine Genossenschaft, die in der Fläche ankommt
Die positive Entwicklung der Genossenschaft lässt sich in diesem Jahr besonders gut an ihrer Mitgliederstruktur ablesen. Sie ist breiter geworden und spiegelt damit genau den Anspruch wider, KI für Unternehmen und Kommunen in die Fläche zu bringen:
Dass mittlerweile mehr als die Hälfte der Mitglieder aus der Privatwirtschaft kommt, während Kommunen und regionale Multiplikatoren fest verankert bleiben, ist ein starkes Signal: Die genossenschaftliche Idee – Bedarfe bündeln, Wissen vernetzen, KI wirksam einsetzen – trägt über Branchen- und Sektorengrenzen hinweg.
Der Aufsichtsrat wächst um fünf Plätze
Dieser Entwicklung ist das Gremium gerecht geworden. Um die gewachsene Mitgliederbasis angemessen abzubilden und zusätzliche Kompetenz und Perspektiven einzubinden, wurden die fünf offenen Aufsichtsratsplätze besetzt.
Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden:
- Sarah Günther, Geschäftsführerin, protectifAI
- Jürgen Weber, Geschäftsführer, weber.digital GmbH
- Dr. Andreas Wierse, Geschäftsführer, Sicos BW GmbH
- Mirko Tochtermann, Vorstand, relyon AG
- Malte Horstmann, Geschäftsführer, OMM Solutions GmbH
Mit der Erweiterung gewinnt der Aufsichtsrat zusätzliche KI-Expertise und eine starke Perspektive aus der Wirtschaft hinzu – und damit genau jene fachliche Tiefe und Praxisnähe, die eine landesweite KI-Genossenschaft braucht, um tragfähige Entscheidungen zu treffen.
Eine Mitgliedschaft in der KI-Allianz ist keine passive Mitgliedschaft, sondern eine Beteiligung an einer Struktur, die das Land braucht. Die 4. Generalversammlung hat gezeigt, wie viele Akteure aus Wirtschaft, Kommunen und Regionen diese Verantwortung inzwischen aktiv mittragen.
Danke – und gemeinsam weiter
Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das Engagement, das diese Generalversammlung getragen hat. Der erweiterte Aufsichtsrat, die wachsende Mitgliederbasis und die klaren Beschlüsse sind für uns kein Abschluss, sondern Rückenwind. Gemeinsam bringen wir KI weiter in die Fläche – verantwortungsvoll, praxisnah und im Sinne von Unternehmen und Kommunen in Baden-Württemberg.