Neue Projekte, neue Köpfe: Fachkräftesicherung und Cybersecurity bei der KI-Allianz

Wir bauen unser Projektportfolio gezielt aus. Zwei Themenbereiche gewinnen dabei besonders an Gewicht: Fachkräftesicherung und Cybersecurity. Beide stehen exemplarisch für einen Ansatz, der uns als KI-Allianz Baden-Württemberg auszeichnet – nicht Technologie in den Mittelpunkt stellen, sondern den konkreten Bedarf von Unternehmen und Kommunen. Drei neue Teammitglieder bringen hier ihre Erfahrung ein und setzen die Projekte um.

Fachkräftesicherung: KI als Unterstützung, nicht als Ersatz

Der Fachkräftemangel betrifft Unternehmen in Baden-Württemberg branchenübergreifend und der Druck, Lösungen zu finden, wächst. Wir adressieren diesen Bedarf mit dem Projekt „KI kann’s: Fachkräftesicherung in Baden-Württemberg“ – einer Videoreihe, die zeigt, wie KI Mitarbeitende in Unternehmen konkret entlastet werden, ohne das Handwerk zu ersetzen. Das Projekt entsteht in Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, dem CyberForum und der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg.

Ina Biesenbach – Projektkoordinatorin, „KI kann's: Fachkräftesicherung in Baden-Württemberg"

Seit Februar 2026 koordiniert Ina Biesenbach das Projekt bei der KI-Allianz Baden-Württemberg. In der öffentlichen Wahrnehmung bewegt sich KI oft zwischen zwei Polen: Hype auf der einen, Angst vor Jobverlust auf der anderen Seite. Doch was kann KI zum Thema Fachkräftesicherung wirklich schon leisten? Ina Biesenbach arbeitet daran, das sichtbar zu machen – mit konkreten Praxisbeispielen aus Unternehmen im Land, die zeigen, wie KI Mitarbeitende bereits sinnvoll unterstützen und entlasten kann, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zwölf Jahre lang hat sie als Creative Producerin in einer Werbefilmproduktion komplexe Inhalte auf den Punkt gebracht, immer mit dem Anspruch, dass sie Menschen wirklich erreichen. Dieses Handwerk setzt sie jetzt ein, um KI-Anwendungen so aufzubereiten, dass sie als das erkennbar werden, was sie sind: keine Zukunftsversprechen, sondern konkrete Lösungen, die heute bereits funktionieren. Ein Beispiel, das das anschaulich macht: ein Restaurant, das einen Transportroboter einsetzt – damit das Servicepersonal wieder mehr Zeit für den direkten Gästekontakt hat. Nicht Technik statt Mensch. Sondern Technik, die unterstützt, damit der Mensch das tun kann, worauf es ankommt.

Mehr zum Projekt und zu Ina Biesenbachs Arbeit im ausführlichen Interview „KI und Handwerk sind kein Widerspruch“.

Cybersecurity: Sicherer KI-Einsatz als Grundvoraussetzung

Wer KI einsetzen will, muss sie sicher einsetzen können. Datenschutz, Compliance und IT-Sicherheit sind für Unternehmen keine Nachgedanken – sie sind Voraussetzung. Wir bauen deshalb einen eigenen Schwerpunkt im Bereich Cybersecurity auf: mit praxisnaher Orientierung, einem wachsenden Netzwerk und zwei neuen Teammitgliedern, die diesen Bereich gezielt gestalten.

Apostolos Chatzopoulos – Projektassistenz Cybersecurity, Stuttgart

Apostolos Chatzopoulos hat Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Medien an der Hochschule der Medien Stuttgart studiert und bringt Erfahrung in der Planung und Umsetzung digitaler Projekte mit. Er arbeitet seit dem 01. Juni 2026 an der Schnittstelle von KI, Digitalisierung und IT-Sicherheit – und sieht dort denselben Bedarf, den die KI-Allianz Baden-Württemberg aus anderen Bereichen kennt: “Unternehmen brauchen praxisnahe Orientierung, die sie befähigt statt überfordert”, fasst Apostolos zusammen. Wissen bündeln, Akteur:innen zusammenbringen, den KI-Standort Stuttgart aktiv mitgestalten – das ist seine Aufgabe.

Susanne Götze – Projektkoordinatorin Cybersecurity

Seit dem 1. Juni 2026 ist Susanne Götze Teil des Cybersecurity-Teams der KI-Allianz Baden-Württemberg. Sie bringt fast neun Jahre Erfahrung im Projektmanagement mit – unter anderem beim Medizintechnikunternehmen Richard Wolf GmbH, wo sie nicht nur ein Project Management Office strategisch aufgebaut, sondern auch die Koordination nach einem realen Cyberangriff übernommen hat. Zuletzt war sie als Referentin im Vorstandsbüro der SSB AG tätig und steuerte dort das gesamte Projektportfolio bis auf Vorstandsebene. Diese Kombination aus strukturiertem Projektmanagement und direkter Erfahrung mit IT-Sicherheitsvorfällen macht sie zu einer Ansprechperson, die das Thema Cybersecurity nicht nur theoretisch betrachtet, sondern aus der Praxis kennt. Ihr Ziel bei der KI-Allianz Baden-Württemberg: das Thema für KMU greifbarer machen und ein belastbares Netzwerk aufbauen, das Unternehmen beim sicheren KI-Einsatz konkret unterstützt.

Was beide Bereiche verbindet

Fachkräftesicherung und Cybersecurity sind auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Themen. Was sie verbindet: Beide entstehen aus einem konkreten Bedarf, den wir als KI-Allianz Baden-Württemberg aus den Regionen kennen – und beide brauchen Teammitglieder, die diesen Bedarf nicht nur verstehen, sondern ihn in strukturierte Angebote übersetzen können. Genau das leistet das neue Projektteam.

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