Erfolgreicher Messeauftritt: KI-Allianz Baden-Württemberg zieht positive Bilanz zur Hannover Messe 2026
Stuttgart, 30.04.2026 – Die Hannover Messe 2026 war für die KI-Allianz Baden-Württemberg ein voller Erfolg. Als Teil des Gemeinschaftsstands von Baden-Württemberg International (BWi) und der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg präsentierte sich die KI-Allianz vom 20. bis 24. April 2026 in Halle 14, Stand J40, als zentrale Anlaufstelle für Künstliche Intelligenz im Land. Im Fokus standen die praxisnahe Anwendung von KI im Mittelstand, die internationale Vernetzung des KI-Ökosystems Baden-Württembergs sowie der Dialog mit politischen Entscheidungsträger:innen.
Nach fünf Messetagen zieht die KI-Allianz Bilanz: Der Diskurs hat sich verschoben. Künstliche Intelligenz wird nicht mehr als Zukunftsthema verhandelt, sondern als konkrete Aufgabe in der Umsetzung. Zwischen Interesse und Anwendung klafft im Mittelstand jedoch nach wie vor eine spürbare Lücke – und genau hier setzt die Arbeit der KI-Allianz an. „Was wir in Hannover gesehen haben, ist die nächste Phase: weg von der Frage, ob KI relevant ist – hin zu der Frage, wie sie konkret in den Alltag von Unternehmen kommt. Genau da liegt unsere Aufgabe und Stärke“, sagt Tobias Kenner, Marketing & Business Development der KI-Allianz.
Politischer Rückenwind: Özdemir und Brantner am Stand
Den politischen Auftakt setzten zwei prominente Gäste zu Beginn der Messewoche: Der designierte Ministerpräsident Baden-Württembergs, Cem Özdemir, sowie die Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Franziska Brantner, besuchten den Stand der KI-Allianz. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Strategien zur digitalen Souveränität auf regionaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene sowie die bisherigen Ergebnisse der KI-Datenplattform. Der Besuch zeigt, dass die KI-Allianz als Modellstruktur auch für andere Bundesländer wahrgenommen wird.
„Wir spüren auf beiden Seiten – Politik und Wirtschaft – die Bereitschaft, das Tempo zu erhöhen. Was es langfristig braucht, sind Strukturen, die Bedarf und Lösung systematisch zusammenbringen. Genau das ist unser Auftrag“, betont Sandra Rohner, Geschäftsführerin der KI-Allianz Baden-Württemberg.
Internationale Delegationen: Vom Matchmaking zur Kooperation
Ein Schwerpunkt der Messeteilnahme lag in diesem Jahr auf der internationalen Vernetzung. Am Stand zu Gast waren unter anderem Fachdelegationen aus den Niederlanden, Wales, Indien und Brasilien sowie Vertreter:innen des internationalen KI-Hardware-Anbieters NVIDIA. Hinzu kamen Delegationsbesuche aus Thailand, Mexiko und Taiwan. Der geschlossene Austausch mit den kanadischen Partnern fand beim Germany & Canada AI Leaders Lunch und beim Canadian-German Industrial AI Symposium statt. Beim B2B-Matchmaking mit Kanada sowie beim Format „Industrial AI in Action: Matchmaking Brazil“ wurden gezielt Unternehmen aus Baden-Württemberg mit Industrie- und Forschungsakteur:innen dieser Länder zusammengebracht.
ask-bw.io: KI-Wissen abrufbar machen
Auf der Messe wurde der Demonstrator der KI-Wissens- und Matchmaking-Plattform ask-bw.io live vorgestellt. Die Plattform beantwortet die zentrale Frage „Wo finde ich für meinen Bedarf die passende KI-Lösung in Baden-Württemberg?“ kontextuell, qualitätsgesichert und werbefrei. In diesem Jahr erstmals integriert: ein Auszug aus der Use-Case- und Angebotsdatenbank des Community-Managements sowie Inhalte der KI-Datenplattform. Nutzer:innen formulieren ihren Bedarf in natürlicher Sprache und erhalten Antworten aus dem kuratierten KI-Ökosystem Baden-Württembergs – mit Verweisen auf passende Anbieter, Forschungsprojekte, Förderoptionen und Veranstaltungen.
Mittelstand zwischen Anspruch und Realität
In den Gesprächen am Stand zeichnete sich ein branchenübergreifend einheitliches Bild ab: Unternehmen erkennen die Relevanz von KI, stehen bei der Umsetzung jedoch vor vergleichbaren Herausforderungen. Es geht selten um fehlende Technologie, sondern um fehlende Orientierung – bei der Auswahl von Anwendungsfällen, der Bewertung von Anbietern und der Integration in bestehende Prozesse.
Wachsendes Interesse an der Genossenschaft
Spürbar verändert hat sich in diesem Jahr auch das Tempo bei den Mitgliedschaftsgesprächen. Die KI-Allianz ist als Genossenschaft organisiert – ein Modell, das auf Beteiligung statt auf Projektlogik setzt. Zahlreiche Gespräche mit potenziellen Genossenschaftsmitgliedern, Multiplikator:innen aus den Regionen und Anbietern, die in das KI-Ökosystem eingebunden werden möchten, machten deutlich: Das Modell trägt. Ein systematisch eingesetzter Messefragebogen liefert darüber hinaus eine dokumentierte Grundlage für die Anschlussarbeit nach der Messe.
Über die KI-Allianz Baden-Württemberg
Die KI-Allianz Baden-Württemberg ist die zentrale Anlaufstelle für Anbieter:innen und Anwender:innen von Künstlicher Intelligenz aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und öffentlicher Verwaltung – mit einem besonderen Fokus auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Als Impulsgeber und vertrauenswürdiger Partner vernetzt sie gezielt Akteur:innen, fördert den Wissenstransfer und sorgt für Transparenz im KI-Ökosystem. Ihr Ziel ist es, die Potenziale von KI-Technologien zugänglich zu machen, Wertschöpfung zu steigern und nachhaltiges Wachstum zu ermöglichen. Durch ein starkes Netzwerk, qualitätsgesicherte Angebote und praxisnahe Lösungen bringt die KI-Allianz Innovationen von der Theorie in die Anwendung und gestaltet gemeinsam mit ihren Partnern die digitale Zukunft Baden-Württembergs. Weitere Informationen unter: ki-allianz.de
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